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Nachdem das aktuelle Betriebssystem von Microsoft „Windows Vista“ knapp zwei Jahre auf dem Markt ist, wird jetzt sein Nachfolger angekündigt. Für Microsoft ist das ein rasanter Entwicklungsschritt. Bereits 2010 soll das neue – derzeit als „Windows 7“ bezeichnete – System veröffentlicht werden.
Windows Vista hat immer noch keinen guten Ruf und die Bedienung ist
manchmal kompliziert und mit nervenden Fragefenstern gespickt. Außerdem
erfordert Vista sehr leistungsfähige Computerkomponenten. Mit Windows 7
soll vieles besser werden. So wird die lästige, unflexible Seitenleiste
aus Vista verschwinden. Die darin befindlichen Widgets (kleine
Zusatzprogramme) können dann frei positioniert werden. Eine verbesserte
Suchfunktion ermöglicht das schnellere Auffinden von Dateien, Ordnern
oder Programmen – eine Funktion, die bei Apple schon lange zur
Verfügung steht.
Sehr hilfreich scheint eine neue Gruppieren-Funktion zu sein. Diese ist
vergleichbar mit Wiedergabelisten, wie sie z.B. in iTunes für Musik
bereits verfügbar sind. Diese Funktion ermöglicht es, Dateien in
sogenannten Bibliotheken zusammenzufassen, ohne den Speicherort
verändern zu müssen. Ein und dieselbe Datei kann in verschiedene
Bibliotheken aufgenommen werden. Hier ein Beispiel zur Erläuterung, wie
diese Bibliotheken funktionieren: Nehmen wir an, zwei unterschiedliche
Texte über Ihre Blumenzüchtungen (der eine für Laien, der andere für
Fachleute) sollen mit den gleichen Fotos versehen werden. Die Texte
liegen als Word-Dateien vor, die Fotos sind jpg-Dateien. Um Text und
Fotos übersichtlich sortieren zu können, legt man zwei Bibliotheken an
(z.B. Laien und Fachleute). In jede der Bibliotheken kommt nun der
entsprechende Text und die Fotos werden in beide Bibliotheken
übernommen – ohne sie mehrfach speichern zu müssen.
Gespannt kann man auf die als „Mutitouch“ bezeichnete Funktion sein.
Dank dieser Technologie wird der Computer mit dem Finger auf speziellen
Monitoren bedient. So kann man mit einem Finger Dateien verschieben,
Fotos anordnen usw., mit zwei Fingern können Fotos vergrößert oder
verkleinert werden. Wahrscheinlich wird man dann allerdings seinen
Bildschirm öfter putzen müssen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
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