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Teneriffa

Spain Glas rund.pngDie kanarischen Inseln bestehen aus sieben Inseln. Teneriffa ist die größte und vielfältigste. Die im wahrsten Sinne des Wortes alles überragende Sehenswürdigkeit ist der Vulkan Teide. Er ist mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens.

Mit unseren Reportagen möchten wir einen Einblick hinter die touristischen Kulissen bieten und zugleich auf Sehenswürdigkeiten hinweisen, die nicht so im Mittelpunkt des Interesses stehen. Nichtsdestotrotz sind sie nicht minder sehenswert.



Schildkröten-Freilassung am 4. September | Drucken |
von Michaela Enzmann   
2.08.2010

Die Fundación Neotropico aus La Laguna wird wieder Meeresschildkröten in die Freiheit entlassen. Das "Programm Freilassung von wiederhergestellten Meeresschildkröten als Werkzeug zur Umwelterziehung" wird seit Jahren von der Fundación Neoptropico geleitet. Die Stiftung pflegt und versorgt verletzte Meeresschildkröten und entlässt die Tiere wieder in die Freiheit, sobald sie sich vollständig erholt haben. An diesen Freilassungen nehmen meist Schulklassen oder andere Gruppen teil und es gibt einen informativen Vortrag zum Thema Meeresschildkröten und Umweltschutz. Alle interessierten Personen, können kostenlos teilhaben an diesem sehr schönen Erlebnis. Die nächsten Freilassungen:

Samstag, den 4. September 2010 um 12:00 Uhr an der Playa de San Marcos, Icod de los Vinos. Die Freilassung findet im Rahmen einer Strandreinigung statt, die vom Umweltbüro für Freiwilligendienst (Voluntariado Ambiental) durchgeführt wird. Die Strandreinigung beginnt um 10:00 Uhr. 

Ausführlicher Artikel zum Thema hier

 
Artenschutz auf den Kanaren per Gesetz drastisch eingeschränkt | Drucken |
von Michaela Enzmann   
20.05.2010

Kanaren schützen im Jahr der Biodiversität 260 Arten weniger

SOS am Strand von La Tejita in El Médano. Schon 2005 haben Umweltschützer auf die Problematik des Hafenbaus von Ganadilla und die Gefahr für die Umwelt aufmerksam gemacht.
Das Jahr 2010 wurde von der Generalversammlung der UNO zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Dem zum Trotz wird auf den Kanaren der Artenschutz per Gesetz verringert. Am 19. Mai 2010 ist im kanarischen Parlament das Gesetz für einen neuen Artenschutzkatalog verabschiedet worden. Der neue Katalog streicht fast 90 Arten und 170 Arten wurden in der Kategorie herabgesetzt. Von Wissenschaftlern, Fachleuten und beiden kanarischen Universitäten wird dieses Gesetz abgelehnt. Umweltschützer werfen der kanarischen Regierung vor, mit dem neuen Gesetz umstrittenen Bauvorhaben, wie dem Hafen von Granadilla, die Bahn frei machen zu wollen. 

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Live dabei: Zweite Geburt einer Meeresschildkröte | Drucken |
von Michaela Enzmann   
22.03.2010
Schritte in die Freiheit
Die Fundación Neotrópico ist eine Stiftung auf Teneriffa, die sich um verletzte Meeresschildkröten kümmert, sie gesund pflegt und sobald als möglich wieder ins Meer entlässt. Die kanarischen Gewässer sind ein beliebtes Gebiet für Meeresschildkröten. Vier von insgesamt sieben Arten kommen auf ihren Reisen durch die Weltmeere regelmäßig hier vorbei. Leider geht der Bestand der Meeresschildkröten weltweit immer weiter zurück und so hilft die Tätigkeit dieser Stiftung den Bestand zu erhalten. Immer wieder finden  Freilassungen von Meeresschildkröten der Art Caretta caretta oder Tortuga boba, wie sie hier genannt werden, statt. Teilnehmen können alle, die interessiert sind. 
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Lanzarote: Auf den Spuren von César Manrique | Drucken |
von Michaela Enzmann   
16.01.2010

Foto: Cristóbal
Cristóbal Coviella organisiert am ersten Wochenende im Februar 2010 (am 5., 6. und 7.2.2010 für max. 8 Teilnehmer) eine Reise nach Lanzarote unter dem Motto: "Auf den Spuren von César Manrique. Cristóbal ist bekannt durch seine botanischen Führungen im Botanischen Garten von Puerto de la Cruz und in verschiedenen Hotelgärten. Er ist Botaniker und kennt die kanarischen Inseln sehr gut, denn er ist hier als Sohn einer Deutschen und eines Canarios aufgewachsen. Die von ihm organisierten Führungen und Reisen sind immer nicht nur ein interessantes, bereicherndes sondern auch freudiges Ereignis. 

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Wo Canarias draufsteht ist nicht unbedingt Kanarisches drin | Drucken |
von Michaela Enzmann   
14.08.2009

Dieses Logo steht nicht für Produkte aus kanarischen Rohstoffen.
Achtung bei Etiketten mit der Herkunftsbezeichnung „Producto de Canarias“ 

In Supermärkten auf den Kanaren finden sich verschiedenste Produkte mit einem Etikett das zwei Vögel und die Bezeichnung „Producto de Canarias“ trägt. Doch die Rohstoffe für die meisten dieser Produkte stammen gar nicht von den Kanaren. Zum Beispiel gibt es ein Mehl mit dieser Herkunftsbezeichnung. Doch auf den Kanaren wir nur sehr wenig Getreide angebaut und sogar die Gofio Mühlen der Insel beziehen ihr Getreide zur Herstellung des Gofios zum größten Teil vom Festland. 

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Monarchfalter - vom grünen Juwel zum fliegenden Falter | Drucken |
von Michaela Enzmann   
15.07.2009

Klitzekleine kaum sichtbare nur etwa einen Millimeter große Eier setzt der Monarchfalter an der Indianer-Seidenpflanze ab. Gerade ist die Pflanze zur vollen Blüte erwacht und reckt ihre leuchtend orange-roten Blüten gen Himmel, als wolle sie ihn locken. Doch ihre Schönheit wird von kurzer Dauer sein, denn aus den Eiern des Monarchfalters schlüpfen kaum sichtbare Miniraupen, die meist erst auffallen, wenn die Blätter der Seidenpflanze löchrig werden und sich kleine Kügelchen von Verdautem unter der Pflanze ansammeln.

Wunderschön. Ob als Puppe oder Schmetterling - der Monarchfalter.
Da sieht man dann die weiß-gelb-schwarz gestreiften Raupen, die unablässig Blätter und Blüten in sich hinein fressen. Die Wirtspflanze derweil sieht immer geschundener aus, die Blüten und Blätter sind angefressen, stehen bleiben am Ende abgemagerte, leere und angeknabberte Stängel.

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Doppelter Sonnenuntergang | Drucken |
von Michaela Enzmann   
4.06.2009

Zur Sommersonnenwende bei den Pyramiden von Güímar

Zweifacher Sonnenuntergang, sichtbar bei den Pyramiden von Güímar
Am 21. Juni zur Sommersonnenwende kann im Pyramidenpark von Güímar ein besonderes Phänomen beobachtet werden: ein zweifacher Sonnenuntergang. Anfang der 1990er Jahre als der norwegische Wissenschaftler Thor Heyerdahl auf die Pyramiden von Güímar aufmerksam wurde und begann sie zu untersuchen, stellten Astrophysiker des Astrophysischen Instituts der Kanaren fest, dass der nördliche Komplex aus drei Pyramiden und einem dazwischen liegenden Platz genau nach den Sommer- und Wintersonnenwenden ausgerichtet ist. Die nördlichen Seiten der drei Pyramiden und die Mauer des Platzes bilden zur Sommersonnenwende eine Linie mit der untergehenden Sonne. Als die Astrophysiker  zum ersten mal zur Sommersonnenwende dieses Phänomen beobachteten, machten sie eine weitere Entdeckung: Nachdem die Sonne hinter dem Bergmassiv versunken war, tauchte sie – zu deren Überraschung – ein zweites mal wieder auf.

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Filmkulisse am Teide | Drucken |
von Michaela Enzmann   
11.05.2009

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Wie schon in vielen Medien berichtet wurde, wird auf Teneriffa ein Teil des von Warner Bros produzierten Films  „Kampf der Titanen“ gedreht.  Es handelt sich um eine  Neuverfilmung des gleichnamigen Fantasy-Films  aus dem Jahre  1981. Einer der Drehplätze auf Teneriffa befindet sich in den  Cañadas del Teide zwischen der Seilbahnstation und dem Besucherzentrum El Portillo.  An dem Parkplatz und Aussichtspunkt der etwa sechs km vom Besucherzentrum El Portillo und ca. 4 km von der Seilbahn entfernt liegt, ist derzeit der Aufbau einer Kulisse zu sehen.

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Blütenpracht in der Steinwüste | Drucken |
von Michaela Enzmann   
30.04.2009

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Die Tajinaste blüht wieder (Aktualisiert am 12.05.09)

Der Teide Nationalpark – mit der Las Cañadas genannten Hochebene auf über 2000 Metern Höhe – ist an sich schon eine außerordentlich beeindruckende Landschaft. Wenn aber im Mai und Juni die rote Tajinaste (gesprochen: Tachinaste) blüht, dann setzt die Natur dem bizarren Schauspiel aus Stein die Krone auf. Bis zu drei Meter hoch ragen die kerzenförmigen Teide-Natternköpfe dann aus der Steinwüste hervor und setzen mit ihrem kräftigen Rot Akzente. In diesem Jahr ist die Blüte der Tajinasten wegen der anhaltend kühlen Temperaturen etwas später dran. Die ersten Stauden sind aber schon erblüht (Stand: 11.05.2009), einige zeigen vereinzelte offene Blüten und andere sind noch ganz grün. Die volle Blüte wird nach Auskunft des Besucherzentrums „El Portillo“ vorraussichtlich Ende Mai Anfang Juni zu bewundern sein. 

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Frank Weinschenk, Michaela Enzmann
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Tenerife - España
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