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Im Kleinen steckt viel | Drucken |
von Frank Weinschenk   
24.02.2010

Für viele ist die Zeit gekommen, den alten Computer durcheinen neuen zu ersetzen. Sehr beliebt sind die kompakten Notebooks (auch alsLaptop bezeichnet). Im Gegensatz zu den kleinen Netbooks mitBildschirmdiagonalen um die 11 Zoll (ca. 28 cm) haben Notebooks größereMonitore (zwischen 15 und 18 Zoll). Doch wie findet man sich im unüberschaubaren Angebot nochzurecht?

Die Entscheidung sollte mit der Größe des Monitors beginnen, mit der auch das Gewicht des Gerätes in Verbindung steht. Grundsätzlich gilt: je größer der Bildschirm, umso schwerer das Gerät. Anders als beim Metzger bezahlt man für weniger Gewicht jedoch mehr Geld. So sind ultraleichte Notebooks viel teuerer als vergleichbar ausgestattete Schwergewichte. Für das alltägliche Arbeiten sollte der Bildschirm nicht kleiner als 15 Zoll ausfallen. Für diejenigen, die mehr Bildschirmfläche haben möchten und das Notebook nicht ständig herumtragen müssen, können Monitore um die 17-18 Zoll den Arbeitskomfort erhöhen, nicht aber den Tragekomfort. Wiegt ein 15 Zöller um die 2,5 Kilogramm, sind die großen Boliden kaum unter vier Kilogramm zu bekommen.

Die Monitorgröße ist aber nicht das einzige Kriterium bei einem Bildschirm. Die Auflösung sollte nicht vernachlässigt werden. Je höher die Auflösung (z. B. 1440 x 900 Pixel), umso mehr passt auf den Bildschirm. Das Bild wird schärfer, die Darstellung aber auch entsprechend kleiner. Ein Manko bei den meisten Notebooks sind die glänzenden Bildschirme, die zwar unter optimalen Bedingungen ein sehr klares Bild liefern aber unterwegs bzw. bei Sonneneinstrahlung oder sehr heller Umgebung störende Spiegelungen aufweisen. Matte Bildschirme sind nur schwierig oder gegen Aufpreis (z.B. bei Apple) zu erhalten.

Auf Akkulaufzeit bei Notebooks wird meines Erachtens zu viel Wert gelegt. Wer muss schon acht Stunden ohne Steckdose in der Nähe auskommen? Das mag für Geschäftsleute, die ständig nach Hongkong fliegen wichtig sein, für den Privatanwender ist diese Protzerei aber unnötig. Auch hier gilt: je länger die Akkulaufzeit umso teurer das Gerät.

Hat’s „klick“ gemacht? 

Dieser Artikel ist am 17. Februar 2010 in Ausgabe 105 der kanarischen Wochenzeitung "Wochenblatt" erschienen

 
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